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Kirchlicher Sozialdienst

Frau Astrid Bentlage verlässt ihre Arbeitsstelle per 30. September 2017

 

Frau Bentlage nahm ihre Arbeit am 1. Januar 2008 in unserer Kirchgemeinde auf. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Menschen mit verschiedensten Fragestellungen zu beraten. Oft handelte es sich dabei um finanzielle Probleme. Frau Bentlage zeigte Hilfesuchenden auf, wo gespart und wo von Sozialversicherungen Geld erschlossen werden konnte. Das Ziel jeder Beratung ist, die Fähigkeiten der KlientInnen sich selber zu helfen, zu stärken. Für diese Hilfe zur Selbsthilfe brauchte Frau Bentlage ein sehr grosses Wissen über das Funktionieren der Sozialversicherungen und umfassende Kenntnisse von sozialen Institutionen in Burgdorf und im Kanton.

 

Sie entwickelte ein grosses «Gspüri», Hilfesuchende so zu unterstützen, dass sie neu erworbenes Wissen in ihrem Leben anwenden konnten. Frau Bentlage erledigte ihre Arbeit so gut, dass es sich herumsprach und mehr und mehr Menschen bei ihr anklopften. Sie konnte auf die Mithilfe von Mitarbeitenden anderer Institutionen in Burgdorf zählen und wurde von diesen sehr geschätzt.

 

 

 

Frau Bentlage hinterlässt Spuren in Burgdorf: Sie ist Initiantin einer Strassenaktion zum Tag der Armut, welcher jährlich am 17. Oktober stattfindet. Weiter arbeitete sie jahrelang darauf hin, dass die Kulturlegi für Menschen mit geringem Einkommen auch in Burgdorf erhältlich ist. Diese ermöglicht Vergünstigungen für gewisse Veranstaltungen. Frau Bentlage übernahm die Verantwortung für den Interkulturellen Frauentreff ab 2012 und dieser lag ihr sehr am Herzen. Sie gewann durch ihre offene und diskrete Art rasch das Vertrauen der Frauen, die oft Schweres durchgemacht hatten. Frau Bentlage war verantwortlich für die Teilnahme der Kirchgemeinde am Begegnungsfest.

 

 

 

Liebe Astrid, es tut uns sehr leid, dass du uns verlässt. Wir sind jedoch dankbar, dass du zehn Jahre bei uns gearbeitet hast und die Sozialberatung unserer Kirchgemeinde zu einer respektierten, unverzichtbaren und niederschwelligen Beratungsstelle im Gemeinwesen gemacht hast. Wir verstehen dein Bedürfnis einer beruflichen Veränderung und wir wünschen Dir viel Befriedigung an der neuen Arbeit! Auf Wiedersehen!

 

 

 

Christine Bärtschi Borter, Ressort Sozialdiakonie und Seelsorge