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Unsere Kirchgemeinde

Lernen Sie hier Menschen kennen, die durch die Kirche Halt und Kraft finden, Gleichgesinnte und Andersdenkende auf der Suche nach dem Sinn und der Fülle des Lebens wie auch Gesprächspartnerinnen und -partner, die mit Ihnen Freud und Leid teilen.

 

 

 

 

 

"Das entfachte Feuer pflegen"

Retraite vom 6. November 2010

Kirchgemeinderat, Pfarrteam und Mitarbeitende tagten am wohl letzten schönen Herbstsamstag im Kirchgemeindehaus an der Lyssachstrasse zum Thema «Generationenkirche – ja zur vielfältigen Kirchenlandschaft».

 

Unter der kompetenten Leitung von Danielle Cottier und Lisbeth Zogg wurde Stellung bezogen, diskutiert, gezeichnet und geschrieben. Als erstes musste der Begriff «Generationen­kirche» geklärt werden: Bei generationenfreundlichen Projekten geht es nicht zwingend darum, dass verschiedene Generationen zusammenkommen. Viele Menschen fühlen sich in ihrer Altersgruppe sehr wohl und kommen gerne mit anderen Menschen derselben Gruppe zusammen. Generationenfreundlichkeit zeichnet sich also dadurch aus, dass verschiedene Generationen nebeneinander, durcheinander und miteinander Platz haben.

 

Zwei Erkenntnisse der Retraite: Die Kirchgemeinde Burgdorf hat bereits ein breites Angebot für Jung und Alt. Und: Veränderungen sind schlecht mit der unkoordinier­ten Schaffung von neuen Angeboten möglich. Vielmehr wäre ein grundlegender Prozess nötig: Geschaffen werden sollte ein Leitbild der Kirchgemeinde, das Auswirkungen auf den Betrieb und die Gestaltung der Räume und die Gebäude hätte – und erst anschliessend können auch neue Angebote bedacht werden.

 

Die Referentinnen unterscheiden die «Festtags-» und die «Alltagskirche»; an beiden Orten sollen weder «Gastlichkeit» noch «Spielkultur» fehlen, die Menschen zusammenbringen und zu kreativen Ideen anregen. Die Kirchge-meinde soll Raum schaffen, in dem sich Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Ideen bewegen können.

 

An den Thementischen, an denen nach dem feinen Mittagessen im artcafé gearbeitet wurde, sind denn auch verschiedene Ideen aufgekommen, die nun von der Vorbereitungsgruppe sortiert und dann von Rat und Mitarbeitenden weiterverfolgt werden sollen. Einige Beispiele: bessere Vernetzung in der Jugendarbeit, neue Ressortzuteilungen im Rat oder Änderungen in der Kommunikation.

 

Die Referentinnen und der Präsident haben die Retraite mit dem gleichen Bild geschlossen: Es geht nun darum, das entfachte Feuer, sei dies die Flamme einer Kerze oder die Hitze des lodernden Feuers, weiter zu pflegen. Sie dürfen gespannt sein.  Pfr. Roman Häfliger