DER WICHTIGSTE SCHLÜSSEL ZUR INTEGRATION

Mehrere Untersuchungen zeigen deutlich, dass Sprachkenntnisse für die berufliche und soziale Integration von Migrantinnen und Migranten von entscheidender Bedeutung sind.

Zudem hat die Einführung der Integrationsagenda Schweiz die Erwerbstätigkeit bei vorläufig Aufgenommenen erleichtert. Die Reformierte Kirche in Burgdorf begegnet der Migrationssituation mit unterschiedlichen Angeboten, um den Menschen in ihrer teils schwierigen Situation zu unterstützen.

Bild MM Eleni

Mit der Einführung der Integrationsagenda treten vorläufig aufgenommene Personen und Flüchtlinge schneller und häufiger in den Arbeitsmarkt ein. Dennoch zeigt sich sieben Jahre nach der Einreise ein deutlicher Gender-Gap: 64 % der Männer sind erwerbstätig, gegenüber 32 % der Frauen. Gründe dafür sind unter anderem fehlende finanzielle Mittel und familiäre Betreuungspflichten. Um diese Hürden abzubauen, braucht es gezielte Unterstützung und passende Integrationsmassnahmen für geflüchtete Frauen.

Zahlreiche Organisationen engagieren sich im Asylwesen, um eine bestmögliche Integration – auch wenn die Aufenthaltsdauer teils befristet ist – zu ermöglichen.

In der Reformierten Kirche in Burgdorf findet seit mehreren Jahren Deutschunterricht mit Kinderbetreuung im «Offenen Haus» statt. Auch der «Interkulturelle Frauentreff» trägt zur Integration bei. Dank dem Patenschaftsprojekt «PaMi» wird zudem individuelle Integrationshilfe geleistet. Bei all den Projekten engagieren sich Freiwillige und tragen so massgeblich zum Erfolg der Integrationsmassnahmen bei.


Am 21. Juni: Gottesdienst zum Weltflüchtlingstag
Der Weltflüchtlingstag vom 20. Juni schärft das Bewusstsein für eine Gesellschaft, die Geflüchtete willkommen heisst. Die Mehrheit der Entwurzelten sind Frauen und Kinder. Viele von ihnen tragen schwere Traumata durch Gewalt und Ausbeutung mit sich. Sie sind Vorbilder an Widerstandsfähigkeit, die trotz Herausforderungen in der Verständigung und strukturelle Barrieren mutig ein neues Leben aufbauen.

In diesem Jahr steht die Geschichte «Das Vier-Farben-Land» im Zentrum des Gottesdienstes vom 21. Juni. Sie wird vorgetragen von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und stellt die Frage in den Raum, ob statt dem Trennenden nicht eher das Verbindende in den Fokus gerückt werden könnte.

🔥 21. Juni, 11.00 Uhr
🎯 Kirche im Begegnungszentrum Neumatt, Willestrasse 6, 3400 Burgdorf

Medienkontakt:
Eleni Jörg-Zougli
Verantwortliche Migration
076 304 70 37
eleni.joerg@ref-kirche-burgdorf.ch


Weitere Informationen:

Erwerbssituation von vorläufig Aufgenommenen und Flüchtlingen sieben Jahre nach Einreise

https://www.sem.admin.ch/sem/de/home/integration-einbuergerung/integrationsfoerderung/monitoring/erwerb-va-fl.html

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