Aktuelles und Berichte

Gyri Ferientage

Gyri Ferientage

Biodiversität, Farbe und viel Bewegung

Wenn helles Kinderlachen von den Plattenbau-Blöcken zurück hallt, die kleinen Hände voller Farben sind und die Hosen Grasflecken haben, dann sind wieder Gyri Ferientage.

Die Enttäuschung war gross, als im letzten Jahr das Angebot der Quartier- und Jugendarbeit der reformierten Kirche kurz vor der Durchführung durch den Lockdown verunmöglicht wurde. Es gelang damals, durch das Nachhauseliefern von Mal- und Rätzelheften sowie eine Vielzahl von Bastelutensilien mit Anleitungen, die beengende Zeit für die Kinder etwas kurzweiliger zu gestalten. Dies war jedoch kein befriedigender Ersatz für die lebendige, kunterbunte Gemeinschaft, welche dieses jährliche Angebot besonders macht.

Gross war deshalb die Freude der 46 angemeldeten Kinder und des Leitungsteams, dass die Ferientage dieses Jahr vom 19.-22. April in vollem Umfang durchgeführt werden durften. Das sonnige Frühlingswetter ermöglichte ein Angebot durchgehend unter freiem Himmel im Park des Gyrischachenquartiers. Dies erleichterte das sorgfältige Einhalten der geltenden Corona Schutzmassnahmen und ermöglichte eine Vielzahl von Aktivitäten. Die Kinder der 1. - 7. Klasse aus dem Quartier erlebten vier ausgelassene Tage mit gemeinsamen Mittagessen, spielen, turnen, basteln und malen. Es Wurden kleine Steinkunstwerke fabriziert, Räder geschlagen, kreischende Räuber wurden von Polizisten gejagt und manch ein Torjubel wurde ausgestossen. Ein willkommener Ausgleich nach einem Jahr geprägt durch Einschränkungen, welche insbesondere Familien mit engen Wohnverhältnissen stark belastete.

Besondere Attraktion dieser Durchführung war das Urban Gardening in Hochbeeten, welche im Rahmen eines Stadtprojekts bezogen und bepflanzt werden konnten. Diese schmücken nun den Spielwagen der Kirche im Gyri und sind einen Besuch wert. Genauso wie das Insektenhotel aus Holzpaletten, welches in den Tagen mit den Kindern angefertigt wurde. Durch diese Angebote gelang es, die Teilnehmenden für das Thema Biodiversität und das Zusammenspiel in der Natur zu sensibilisieren.

Freudig aufgefallen war, das Bedürfnis mitzuhelfen. Mehrere Jungs kamen jeden Tag früher, um die Köchin zu unterstützen, ein Mädchen war jeweils bereits beim Einrichten der Basteltische vot Ort und auch beim täglichen Abbau wurde mit Eifer geholfen. Überhaupt erst möglich gemacht wurden die Tage durch den engagierten Einsatz einer generationenübergreifenden Gruppe von 17 Freiwilligen. Diese haben die Mitarbeitenden der reformierten Kirche tatkräftig unterstützt und das Potenzial der Altersspanne von 15 – 75 Jahren konnte sich über die Tage hinweg voll entfalten. Die Kinder haben die Anregungen, die Aufmerksamkeit und Zuwendung sehr geschätzt. Dafür allen Engagierten ein grosses Dankeschön!  Regula Etzensperger & David Kempter

zurück